Das Hauptgeschäft beginnt vor Weihnachten

Rund 80 Weihnachtsmärkte werden dieses Jahr wieder in Berlin aufgebaut. Das sind Unmengen an Würstchenbuden, Glühwein-, Kartoffelpuffer-, Süßigkeiten- oder Kunsthandwerksständen. Die Verkäufer, Händler und Gastronomen, die hinter diesen Ständen stehen, reisen oft aus ganz Deutschland und Europa an.

Sie alle werden für die kommenden Wochen vor Weihnachten von mittags bis spät abends geöffnet haben. Denn zu dieser Zeit erwartet Budenbesitzer der Berliner Weihnachtsmärkte das Geschäft ihres Lebens, oder etwa nicht?

Der historische Weihnachtsmarkt auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain ist einer dieser kulturellen Schmelztiegel. Die Händler und Artisten stammen aus Polen, Tschechien, Russland und ganz Deutschland. Egal wie sehr es schneit, regnet oder friert, sie verbringen den ganzen Tag auf dem Weihnachtsmarkt. Unter der Woche ist auf dort nicht viel los. Erst am Abend, wenn die Lichter angehen oder am Wochenende beginnt hier das bunte Treiben.

Der Veranstalter des historischen Weihnachtsmarktes, „Carnica-Veranstaltungen„, bucht Rudi regelmäßig für Veranstaltungen wie diese. Er und seine 30 Mann starke Gruppe, „Midgards Feuerbund“, sind Meister des Schwertkampfs mit Vollkontakt. Leben kann er allerdings nicht davon. Dafür hat er zu Hause einen Bauernhof und eine Pension, die ihn finanziell absichern.

Nicht überall läuft das Geschäft gleich gut

Auf den großen populären Weihnachtsmärkten mag es wohl stimmen, dass das Weihnachtsgeschäft das lukrativste im ganzen Jahr ist, doch hier scheint es härter zu sein. Wochenlang auf einem Weihnachtsmarkt seine Ware zu verkaufen, muss gut durchdacht sein. Zu den Standmieten kommen Kosten für die Anfahrt und die wochenlange Unterbringung in einem Hotel hinzu.

Diese Fotostrecke soll den Blick auf die Menschen hinter den leuchtenden und vollgestopften Ständen lenken. Sie sind diejenigen, die uns jedes Jahr aufs neue die Weihnachtsstimmung in die Stadt bringen: Mit dem köstlichen Essen aus aller Welt, dem Krimskrams, dem keiner widerstehen kann und den warmen Getränken, um die durchgefrorenen Finger wieder aufzuwärmen.

Schön dass ihr auch dieses Jahr wieder so zahlreich erschienen seid!

Geschrieben von
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