#ThemenDerWoche 10.04.2017 – 16.04.2017

16. April 2017

Diese Woche ist wieder einiges passiert. Wir geben euch hier einen kleinen Überblick über ausgewählte Ereignisse, die uns in den letzten Tagen beschäftigt haben.

In der Nacht zum 11. April 2017 fand in New York die 101. Verleihung des Pulitzer-Preises statt. Der Preis in der Kategorie „Erklärende Berichterstattung“ bekamen das Internationale Netzwerk Investigativer Journalisten, der Medienkonzern McClatchy und die Zeitung „Miami Herald“ für die Recherche der Panama Papers. Auch deutsche Journalisten vom WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung waren daran beteiligt. Jedoch werden nur amerikanische Journalisten ausgezeichnet. Nichtsdestotrotz sagte der Vorsitzende des Pulitzer-Preis-Gremiums, Mike Pride, dass mit dem Preis indirekt auch die deutschen Journalisten geehrt würden.

In der wichtigsten Kategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ gewann die Lokalzeitung „New York Daily News“ und die Recherchegruppe „ProPublica“.
Der Pulitzer-Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung im Journalismus. Er wird außerdem auch in anderen Bereichen wie Poesie und Belletristik verliehen.

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Am 11. April 2017 explodierten am Abend drei Sprengsätze am Mannschaftsbus des BVB, als dieser gerade vom Hotelparkplatz fahren wollte. Der Verteidiger Marc Bartra erlitt dabei einen Speichenbruch am rechten Handgelenk.
Die Ermittler prüfen mehrere Bekennerschreiben. Zwar erwecken die Schreiben den Eindruck, dass im Auftrag des IS gehandelt wurde, jedoch gibt es mehrere Punkte, die sehr ungewöhnlich sind und dagegen sprechen.
Dafür verantwortlich können auch gewaltbereite Fußballfans, Rechtsextreme oder Erpresser sein.
Am Abend sollte eigentlich das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinale Borussia Dortmund gegen AS Monaco stattfinden. Letztendlich wurde das Spiel abgesagt und auf den nächsten Tag verschoben.

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Vom 13. April 2017 bis zum 15. April 2017 fand in Thailand das Neujahrsfest Songkran statt. Symbolisch soll das alte Jahr „weggespült“ werden, damit man für das neue bereit sein kann.
Die Familien bereiten sich auf das neue Jahr vor, in dem sie das Haus putzen. Außerdem stehen sie früh auf und besuchen einen buddhistischen Tempel und überreichen den Mönchen Essen und andere Gaben. Die Besucher beträufeln die Buddha-Statue mit heiligem Wasser – als Zeichen für die Reinlichkeit und in der Hoffnung, dass es ihnen im neuen Jahr Glück bringt.
Auf den Straßen wird während des Fests laut Musik gespielt und Wasserschlachten ausgetragen.

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Seit Anfang April 2017 verbreitet sich das Video von Aranya Johar im Netz. Am Weltfrauentag im März 2017 stand sie in Mumbai auf der Bühne und trug ihren Poetry Slam vor. Sie thematisierte die Sexualisierung des weiblichen Körpers.

„Ich dachte, ich spreche über typisch indische Probleme. Aber es ist wohl viel universeller“, sagte sie in einem Interview.
„Es haben auch viele Männer geschrieben, dass sie helfen wollen. Ich sehe, wie die Dinge sich verändern.“

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Das waren die #ThemenDerWoche. Wir sind gespannt was uns die nächsten Tage erwartet und stellen für euch nächste Woche Sonntag wieder einen kleinen Wochenrückblick zusammen.

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