Aktion – Reaktion! Wir dulden euren Sexismus nicht länger!

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Die Herabsetzung von jungen Frauen auf den Status eines Kindes, ihre Entmündigung wird nicht aufhören, wenn wir nicht darüber reden.

Leider ist es schwer für Frauen, alltägliche Vorfälle sexistischer Art anzusprechen, weil sie sonst schnell als humorlos, undankbar oder empfindlich abgestempelt werden. Dabei haben sexistische Witze nichts mit Humor zu tun und ein Empfinden für einen angemessenen Umgang nichts mit Sensibilität. Sprache kann ein Faustschlag sein. Ein diskriminierender Satz löst sich nicht im Nichts auf. Und egal, ob man sich darüber ärgert oder ihn zunächst ignoriert, der Satz lässt sich Zeit. Und wenn man ihn am wenigsten gebrauchen kann, taucht er wieder auf und sagt: „Hallo, erinnerst du dich noch an mich? Es ist kalt in der Hauptstadt. Ich hülle mich in meine Winterjacke ein, ziehe mir Mütze und Schal über und schreite gedankenvoll Richtung Moabit. Wir treffen uns im Mauerwerk. Sunna Riediger und Sofia Wagner empfangen mich in einer herrlichen Bar versteckt in einer Anwohnerstraße im dezent-lässigen, backsteingemauerten Schankraum. Zusammen mit Alina Jansen macht sich das Trio stark für eine Welt, die Sexismus und sexuelle Übergriffe nicht länger duldet.

Radarmagazin: Seit die Debatte um sexuelle Attacken im beruflichen Umfeld wieder Fahrt aufgenommen hat, äußern sich immer mehr Frauen dazu, was ihnen im Alltag widerfährt. Wie definiert man sexuelle Belästigung und wie setzt sie sich in unseren Köpfen fest?

Sunna: Die Grenze ist schwer zu definieren, weil jeder seine eigene Intimsphäre hat, die meist individuell bewertet wird. Es hängt ganz stark von der Situation ab und der Person, die die Handlung ausführt. Im Berufsleben und bei Vorgesetzten gelten ganz klare Grenzen. Bei Freunden kann sich der Grad wiederum verschieben, da man die Person besser einschätzen kann. Letzten Endes sind die Intentionen dahinter ausschlaggebend.

Sofia: Allgemein gesprochen fängt sexuelle Belästigung mit dem Pfeifen an. Dann geht es typischerweise der Reihenfolge nach ins Verbale über, worauf Handlungen als finaler Schritt folgen. Verbale Vorfälle kommen am häufigsten vor. Dabei bleiben die Worte lange im Kopf haften und beschäftigen einen emotional. Handlungen wirken eindeutig am stärksten, schockieren bzw. traumatisieren jedes Mal aufs Neue. Dass solche Situationen im Leben einer Frau nicht nur einmal vorkommen, ist fatal.

Radarmagazin: Auf einem eurer veröffentlichten Bilder posiert Sofia mit einem ziemlich provokativen Spruch: „Ich würde dich sogar bezahlen“. Was hat es damit auf sich?

Sofia: Diese Nachricht kam per SMS von einem vermeintlichen Freund, den ich einst zu meinem Freundeskreis gezählt habe. Ich verstand, dass er nicht in der Lage war, zu filtern. Dass Männer sehr wohl die Möglichkeit zu bezahltem Sex haben, ist kein Geheimnis – nur konnte er nicht begreifen, dass er diesen Verkehr bei mir nicht finden wird und für Geld erst recht nicht. Natürlich habe ich Wut verspürt, doch ich versuche in solchen Momenten sachlich zu bleiben und mich von meinem Schock schnell zu erholen. Das hilft mir, mich zu positionieren und mich von einem Verhalten zu distanzieren, das nicht zeitgemäß ist. Die Entschuldigungen, die darauf folgten, konnten nichts mehr gerade biegen. Aus war es mit der Freundschaft. Der verunsicherte Mann hatte sich selbst in eine Schublade gesteckt, aus der er heute nicht mehr rauskommt.

Sunna: Eine Reaktion auf eine Aktion zu geben, ist bei Menschen des Umkreises einfacher und kann direkt angesprochen werden – im Gegensatz zu einer völlig fremden Person. Auf der Straße beispielsweise reißt dich ein sexistischer Spruch komplett aus dem Gedanken und die Frage, die man sich stellt ist:  Wie kann ich reagieren? Ich möchte reagieren! Rufe ich etwas Beleidigendes hinterher oder gehe ich auf den Menschen zu?

 

Radarmagazin: Was gab euch persönlich den Impuls das Projekt „NotanObject“ zu gründen?

Sofia: Vor zwei Jahren hatte ich die Idee, ein Projekt zum Thema „Körperbild und Sexismus“ zu starten. Das Thema „Sexuelle Belästigung“ kam in den Folgemonaten in meinen Konversationen mit Freunden immer häufiger vor, insbesondere mit Alina, unserer Mitgründern, die heute nicht anwesend sein kann. Da sich andere verständnislos fragten, wie uns das denn so oft passieren kann, zweifelten wir zunächst an unsere Wahrnehmung. So beschäftigen wir uns intensiv mit den eigenen Grenzen und individuellen Einschätzungen bzgl. Zügen sexueller Belästigungen. Uns fiel auf, dass andere Menschen dieses Missverhalten nicht wahrnehmen. Aus den engsten Kreisen hieß es „Du hast es doch darauf angelegt!“, oder „Wenn du so einen kurzen Rock trägst…“, sodass man immer öfter in sich gegangen ist und sich noch tiefer mit der Materie beschäftigte. An einem Abend manifestierte sich der Projektgedanke, als ich mit Alina ausgelassen in einer Bar saß und wir uns erneut über das Thema unterhielten. Wir erkannten, dass wir nicht nur darüber reden dürfen, sondern aktiv werden müssen, um es nach außen zu tragen. Über Alina traf ich Sunna und wir fanden eine dritte starke Stimme, die unsere lauter werden ließ.

Sunna: Dieses Projekt hilft uns über Sexismus und seine Auswirkungen zu reflektieren und neue Wege im Umgang damit zu finden. Entstanden aus zahlreichen persönlichen Erfahrungen und dem Bedürfnis, diese öffentlich zu machen, soll die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Erlebten eine Möglichkeit aufzeigen, sich von einer sexistischen Gesellschaft zu emanzipieren. Wir richten uns an Menschen, die sexuelle Belästigung erlebt haben und möchten ihnen eine Plattform bieten.

Radarmagazin: Wie ist eurer Konzept aufgebaut?

Sofia: Wie der Name es schon sagt: Ich bin „kein Objekt“, an dem sich jemand anderes gedankenlos und ungehemmt vergreifen kann. Mit diesem Aufruf möchten wir Betroffene dazu bewegen, sich mit den Vorfällen fotografisch auseinanderzusetzen. Unsere Zielsetzung war von Beginn an die Veröffentlichung und Darstellung echter Ereignisse. Die Menschen, die sich bei uns melden, erklären sich zu einem Fotoshooting bereit. Das Foto schießen wir in einem Ort, den die Betroffene frei auswählen dürfen und es soll individuell gestaltet sein. Es soll die persönliche Beziehung zum Thema Sexismus und sexuelle Belästigung widerspiegeln. Bei der Gestaltung gibt es Orientierungspunkte wie Ort und Inszenierung sowie einen Spruch, der auf dem Foto zu lesen sein muss. Wir gehen auf die Gefühle der Betroffenen vor der Kamera ein. Wie fühlt sich die Person bei diesem Thema? Welche Emotionen kommen hoch? Anschließend folgt eine Reflexion, denn hinter dem Bild steckt eine Geschichte, die erzählt werden soll. Dabei spielt die Perspektive (frontal, oben/unten) eine entscheidende Rolle.  Wichtig ist auch, was die Person trägt und wo sie sich positioniert. Interessant sind die Gefühle nach dem Shooting und die Frage, ob man eine Veränderung merkt.

Sunna: Was die Opfer nicht wissen, ist, dass sie nicht allein sind. Jeder, der das Bedürfnis hat, über seine Erfahrungen zu sprechen, oder ein eigenes Shooting zu realisieren, möge sich dem Projekt NotanObject anschließen. Beim Shooting geht es nicht mehr um den „Täter“, sondern um die Opfer, die sich fragen sollen: Was hat das mit mir gemacht? Diese Dimension setzt den Fokus neu auf! Was wir den Betroffenen mitgeben wollen, ist, dass man solche Dinge nicht mit sich ausmachen sollte. Aus diesem Grund sollte eine gewisse Schlagfertigkeit trainiert sein, um sich besser zu schützen.

Radarmagazin: Was könnten politische Strategien im Kampf gegen Sexismus im Zusammenhang zwischen körperlichen Übergriffen und „verrutschten Komplimenten“?

Sunna: Die Grundidee ist, dass Frauen nicht benachteiligt werden sollten – Ein Beispiel ist die monatliche Regelblutung, die sie betrifft. Keine Frau empfindet diesen Zustand als „Luxus“. Trotzdem zahlt eine Frau auf das ganze Leben geschätzt 2000 Euro dafür. Dass Tampons und Binden als „Luxusartikel“ in vielen Ländern dieser Welt besteuert werden, ist eine Frechheit. So werden in Deutschland 19% Mehrwertsteuer auf Tampons gezahlt, während auf andere Artikel nur 7% abgezogen werden. Die weibliche Menstruation wird in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert, denn wer spricht schon wirklich offen darüber? Männer wohl kaum! Frauen müssen sich mehr zusammentun, um gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen. Ähnlich sieht es in der Kinderindustrie und in der Schwangerenmode aus. Die finanziellen Ausgaben für Frauen sind immens. Das ist eine Ignoranz der Lebensrealität.

Sofia: Auch der Stereotyp „Frau“, dem jedes heranwachsendes Mädchen früher oder später begegnet, zeigt, dass auf das biologische Geschlecht (sozusagen die Hardware), das soziale Geschlecht (also in diesem Fall die Software) gespielt wird. Wir glauben, dass Frauen eher die Merkmale wie zart, feminin (lange Haare, auf Highheels, in Kleider bspw.) und eine fürsorgliche Art zugeordnet werden als einem Mann. Auch benötigt eine Frau mehr Güter, um sich hübsch zu machen und um das Bild einer Frau überhaupt zu erfüllen. Das wurde Frauen ihr ganzes Leben anerzogen. Wenn man fragt, wo der Rollenzwang überhaupt beginnt, kann eine Antwort der Kindergarten sein. Dort erkennt man, wie viel Wert darauf gelegt wird, Kinder ihrem Geschlecht entsprechend zu formen. Mädchen werden überwiegend rosa Kleidchen angezogen. Die Jungen tragen Hosen. Auch farbliche Differenzierungen (rosa für Mädchen, blau für Jungen) spielen eine große Rolle und das kann nicht mehr als zeitgemäß gelten.

Sunna: Wir wünschen uns weiterhin die Verwirklichung der Frauenquote, deren angestrebter Zweck die Gleichstellung von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ist. Es würde uns außerdem interessieren, wie ein Auswahlverfahren mit anonymisierten Bewerbungen verlaufen würde. Auch spielt die Sprache eine zentrale Rolle. Wir sollten im Wesentlichen zwei Wege der Sprache einschlagen. Der Erste macht das Geschlecht „sichtbar“, indem die weibliche und die männliche Form explizit genannt werden (etwa: „Studentinnen und Studenten“, „Student/-innen“, „StudentInnen“). Der andere verwendet geschlechtsneutrale Formulierungen wie „Studierende“, „Dozierende“ oder „Lehrkraft“.

Radarmagazin: Warum heben wir auf der einen Seite unsere Unterschiede hervor, kämpfen aber krampfartig um eine Gleichstellung der Geschlechter?

Sunna: Es geht doch primär um die eigene Identitätsfindung und nicht um einen Kampf der Geschlechter. Bis heute kategorisiert man Menschen in ihren jeweiligen Geschlechtern, obwohl der Mensch als Mensch und nicht als Mann oder Frau im Mittelpunkt stehen sollte. Leider beginnt die Differenzierung bereits bei der Geburt. Das Mädchen wird ihrem Stereotyp entsprechend angezogen und erzogen und das selbe erfolgt beim männlichen Kandidaten. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit wird dabei komplett außer Acht gelassen. Denn wenn der Junge sich lieber in Rosa kleiden oder mit Puppen spielen möchte, kann das als unnormales Verhalten etikettiert werden. Spielzeug muss zu den Interessen von Kindern passen und ihrem Alter angemessen sein. Eltern sollten ihren Kindern die Freiheit lassen, sich ihr Lieblingsspielzeug selbst auszusuchen – ganz egal, ob es ein pinkfarbenes oder blaues Preisschild trägt. Das Kind soll die Möglichkeit erhalten, eine eigene Identität zu entwickeln und die kann und darf in alle Richtungen gehen. Wenn ein Junge nur blau tragen will, Fußball seine Leidenschaft ist und er alle bisherigen Klischees seines Stereotyps erfüllt, dann spricht nichts dagegen. Er soll aber nicht von vornherein in eine blaue Decke gewickelt werden und im Fußballverein spielen, damit aus ihm ein richtiger Kerl wird.

Radarmagazin: Studien belegen, dass viele Frauen einen Übergriff nicht melden. Warum? Was hält Opfer sexueller Belästigung aus eurer Sicht davon ab, sich klar zu positionieren und ihr Gesicht zu zeigen?

Sunna: Angst und Scham und die mutmaßliche Legitimierung des Ganzen: Man kriegt leider zu hören, dass man sich nicht zu wichtig machen soll. Man übertreibe, man habe vielleicht falsche Signale gesendet oder man habe sich das sogar alles bloß eingebildet? Vielleicht hat er/sie das nicht so gemeint!

Sofia: Ein Körper ist ein Körper und ich bin Herr meines Körpers. Wenn ich mich dazu entscheide nackt feiern zu gehen (Berliner Verhältnisse), dann hat mich niemand anzufassen und mich auf eine sexuelle Weise zu belästigen. Wer davon ausgeht, dass ich auf Provokation aus bin, ist selber Schuld. Früher war es provozierend wenn eine Frau in der Öffentlichkeit geraucht hat. Cancan-Tänzerinnen lösten eine Welle der Empörung aus. Heute nicht mehr. Ich lebe nach dem Credo „Leben und leben lassen und das bitte mit Respekt!“

Radarmagazin: Jeder möge sich fragen, ob er es in Ordnung fände, wenn seine Frau, Freundin, Tochter, Mutter so behandelt würde. Wie könnte man denn diese praktische Regel unters angeblich verunsicherte männliche Volk bringen?

Sunna: Geht es wirklich um die Frauen, Freundinnen, Mütter, Töchter oder um die Frage, wie ich als Mensch wahrgenommen und behandelt werden möchte? „Was du nicht willst, das man dir tut, das füge keinen anderen zu.“ Die Goldene Regel gilt für alle Menschen. Wenn ich das Bedürfnis habe, allen Menschen die Tür zu öffnen, weil ich das im umgekehrten Sinn auch dankend annehme, dann hat das nichts mit sexueller Belästigung zu tun und auch nichts mit Geschlechterunterscheidung.

Sofia: Das konservative Bild der Frau, das einer Stillen, Gehorsamen und Unmündigen ohne Chancen auf Bildungs- und Karrierechancen, die am Herd steht und die Kinder großzieht, liegt lange in der Geschichte zurück. Wenn man in die 50er Jahre zurückblickt, erinnert man sich an romantisierende Szenen, wo der Mann an der Wand gelehnt, einer schönen Frau hinterher pfeift. Heute ist Pfeifen eine sexuelle Belästigung und verhaltensmäßig ziemlich daneben. Die Jungs gehören in die 60er Jahre gebeamt! Das hat weder am Arbeitsplatz noch sonst irgendwo etwas verloren. Die Frau hat ein Recht darauf, als Kollegin wahrgenommen zu werden, nicht als Sexualobjekt. Eins meiner schlimmsten Erlebnisse war nach meinem 24-Stunden-Dienst. Da kam jemand auf mich zu, der mir derart in den Arsch griff, dass ein paar Finger auch im Schritt waren. Ich war so aufgelöst, dass ich mit and demonstrativ auf seinen Schritt zulief, worauf er ängstlich einen Schritt zurücktrat und sich für seine Aktion entschuldigte. Es war befreiend dem anderen mit seiner vorangegangen Handlung zu zeigen, was er da eigentlich gemacht hat. Auf seinen Schritt zuzugehen und zu zeigen, ich mach das jetzt auch bei dir! Und dann die Reaktion zu sehen, die man selber hatte: Ich will das nicht. Nun, wenn du das nicht willst, kannst du dir vorstellen, dass ich das auch nicht will.  Dann sind wir ja einer Meinung. Ich hatte aber im Vergleich zu dir gar nicht die Wahl und die Möglichkeit zu sagen, „Hör bitte auf ich möchte das nicht.“

Sunna: Ich finde auch die Rechtfertigung von Männern immer ganz schön: Es heißt doch oft „Ja, Männer sind halt so.“ Also, WIE SIND MÄNNER? An alle lieben Männer, die nicht filtern können: Ist das wirklich das Bild, das ihr von euch habt? Dass ihr eure Instinkte und Triebe, so wenig steuern könnt und sie bei einer fremden Frau mitten in der Öffentlichkeit demonstrieren müsst? Ist das wirklich das Bild, dass ihr von euch selbst habt?

 

Wir müssen uns die Frage stellen: Warum gelten die diskriminierenden Sätze, Handlungen und Gesten, die wir uns gefallen lassen müssen, nicht als respektlos, sondern werden von der Gesellschaft akzeptiert, fortgesetzt und humoristisch verharmlost? Diese Frage muss und kann nur durch Dialog beantwortet werden. Wir müssen aussprechen, was wir aufgrund unseres Alters und unseres Geschlechts jeden Tag erfahren, sollten nicht nur Freundinnen davon erzählen, sondern auch Kollegen, Freunden, der Familie. Im Jahr 2017 wird viel über Diskriminierung im Silicon Valley oder an Schreibschulen geschrieben. Das ist wichtig, denn Schreiben und Lesen schaffen ein Bewusstsein für Diskriminierung. Im Bewusstsein etwas zu ändern, das schafft nur, wer abseits von Essays und Kommentaren im Netz oder in der Zeitung darüber spricht. Wenn Frauen sich wehren, sind sie nicht automatisch jene Feministinnen, die Männer gerne mit den Suffragetten verwechseln. Wer gleichberechtigt behandelt werden möchte, ist nicht die mit Klischees behaftete Emanze, die Männer pauschal in die Hölle verdammen will. Und wenn Diskriminierung von Frauen aus Angst vor der Stärke der Frau resultiert, sollten die Männer ihrerseits darüber reden. Wenn Männer sich als Feministen für Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen würden, wären sie bei den Frauen viel attraktiver.

 

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