Elf Menschen und ihre Definitionen von Heimat

Das Wort „Heimat“ mit seiner Bedeutung existiert so nur in der deutschen Sprache. Für die einen bedeutet es schlicht der Ort, in dem man geboren wurde. Für die anderen ist es viel mehr. Es geht um Gefühle, die man mit einem Ort verbindet und dabei muss es sich nicht um den Geburtsort handeln. 

Der Heimatbegriff ist aktuell schwer im Kommen. Es gibt eine Milch mit dem Namen „Unsere Heimat – echt und gut“, ein Kochbuch von Tim Mälzer heißt schlicht und einfach „Heimat“ und es gibt viele weitere Produkte, in deren Namen in irgendeiner Form „Heimat“ vorkommt. Produkte aus der Heimat sind einfach gut. Weil es ein gutes Gefühl macht, Dinge zu konsumieren, die keinen weiten Transportweg hinter sich haben. In guten wie in schlechten Zeiten möchten sich die Menschen auf ihre Wurzeln besinnen.

Wurzeln sind wichtig. Sie prägen uns. Süßigkeiten, die wir gerne in der Kindheit gegessen haben, Freunde, die man schon seit der Grundschule kennt oder Gerüche, die uns sofort an Omas Parfum denken lassen. Das ganze Zusammenspiel und noch viel mehr macht für viele Heimat aus.

Doch trotzdem kann man den Begriff nie so richtig in Worte fassen, ohne gleich ins Philosophische abzugleiten.

Wir haben uns auf die Straßen Berlins begeben, um die Menschen zu fragen, was sie mit dem Begriff „Heimat“ verbinden und was es für sie erst zu ihrer Heimat macht. Es sind ein paar interessante Aussagen zu finden, seht selbst!

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