Das Live-Kino-Event Good Bye, Lenin!

Vom 01. Mai 2017 bis zum 07. Mai 2017 findet an einem geheimen Ort in Berlin-Friedrichshain ein besonderes Live-Kino-Event statt. Cine-Mania lässt den Film Good Bye, Lenin! auf zweitausend Quadratmetern aufleben.
Doch was hat es damit auf sich und was genau erwartet die Zuschauer?
Wir haben Christopher Zwickler von Cine-Mania ein paar Fragen gestellt.

Radarmagazin: Was ist Cine-Mania?
Christopher Zwickler: Cine-Mania ist ein Live-Kino-Erlebnis, das Flimmer als eigene Event-Reihe ins Leben gerufen hat. Normalerweise organisieren wir z. B. Events im Auftrag von Filmverleihern und wir fanden die Idee spannend, unsere eigene Kino-Reihe zu gestalten. Am besten geht das mit schon bekannten Filmen oder Filmen, die Kultstatus erlangt haben, weil die Zuschauer sich mit der Geschichte und der Zeit in der sie leben gerne identifizieren.
Der normale Kinobesuch wird schon durch 3D und anderen Techniken zu einem neuen Erlebnis und wir haben uns überlegt, wie wir die Kino-Bewegung darüber hinaus noch weiterentwickeln entwickeln können. Durch eine stimmungsvolle Kulisse und Schauspieler vor Ort können wir die Zuschauer direkt in die Welt des Films hineinziehen.

Radarmagazin: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, aus dem Film Good Bye, Lenin! ein Live-Kino-Event zu machen?
Christopher Zwickler: Letztes Jahr haben wir unsere ersten Erfahrungen mit The Beatles: Eight Days a Week – The Touring in Essen gemacht und das ist sehr gut angekommen.
Wir wollten das Konzept danach gerne weiterentwickeln und haben überlegt, welche Themen oder Filme in Deutschland beliebt sind und Kultstatus haben – vor allem, wenn wir das Ganze gerne einmal in Berlin organisieren wollen. Da sind wir recht schnell auf Good Bye, Lenin! gekommen. Die Stadt bietet viele Möglichkeiten, Kulissen für diesen historischen Hintergrund zu finden. So können wir über die Geschichte des Films hinausgehen und die Gäste für kurze Zeit in eine andere Welt holen.

Radarmagazin: Auf was können sich die Zuschauer einstellen? Was erwartet den Zuschauer vor Ort?
Christopher Zwickler: Schon die bislang noch geheime Location mit der Architektur einer ehemaligen DDR-Behörde, wird die Besucher gleich am Anfang in der Zeit zurückversetzen. Danach warten Schauspieler und spannende Kulissen auf die Zuschauer. Und dann liegt es an jedem Einzelnen, wie sehr sich die Besucher auf das Erlebnis einlassen. Pro Abend werden 200 Leute erwartet, es muss sich also niemand vorgeführt fühlen.

Radarmagazin: Inwieweit wird der Zuschauer Teil des Films?
Christopher Zwickler: Wir versuchen zum Beispiel unter dem Dresscode des Begriffs „Modekombinat“, die Leute zur zeitgemäßen Kostümierung zu inspirieren. Es wird viele Aktionen geben, bei denen die Besucher selbst als Akteure involviert werden. Wenn am Ende Gast und Schauspieler nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind und Besucher zu Schauspielern werden– dann ist das Live-Kino-Erlebnis perfekt.

Radarmagazin: Sind weitere Projekte dieser Art geplant?
Christopher Zwickler: Jetzt liegt der Fokus erst mal voll und ganz auf Good Bye, Lenin! aber klar, wir wollen die Reihe auch in Zukunft fortführen. Es gibt noch so viele beliebte Filmwelten, die es zu erleben gilt.

 

Tickets könnt ihr euch über www.cine-mania.de sichern!

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